Sehr geehrter Kunde,

unsere Internetseite ist auf Internet Explorer ab 7.0+ optimiert. Sie nutzen zur Zeit einen veralteten Internet Explorer. Bitte laden Sie hier die aktuelle Version kostenlos aus dem Internet herunter.


Download Internet Explorer

Bohrung.png
PtJ-Logo_CMYK.jpg
BMUB_NKI_gefoer_Web_300dpi_de_quer_ohne_anschnitt.jpg

Klimaschutz auf stillgelegten Deponien
 
Seit nunmehr 30 Jahren werden auf der Zentraldeponie Lüneburg Abfälle entsorgt. Auf einer Fläche von rund 20 Hektar erstreckt sich der Berg mit einer Höhe von bis zu 55 Metern. Doch so ruhig der Berg auch wirkt, im Inneren der Deponie befinden sich Mikroorganismen, die sich von den Rest-Abfällen ernähren können. Dabei fällt Deponiegas an, das zum größten Teil aus Methan (CH4) und Kohlendioxid (CO2) besteht. Beide tragen zum Treibhauseffekt bei. Aus diesem Grund ist die Deponie durchzogen von einem Gasfassungssystem, das mit unserem Blockheizkraftwerk (BHKW) verbunden ist. Hier wird das Deponiegas mithilfe von zwei Gasmotoren zu Strom und Wärme umgewandelt. Über das Jahr gesehen produzieren die Motoren eine Strommenge von etwa 1 Millionen Kilowattstunden, was ungefähr dem Bedarf von 300 durchschnittlichen Privathaushalten entspricht.

Mit steigendem Alter der Deponie, entsteht immer weniger Methan und der Betrieb der Gasmotoren ist nicht mehr möglich. Doch wie werden dann die Restmengen an Methan behandelt?

Als Antwort auf diese Frage hat das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) ins Leben gerufen. Ziel ist es deutschlandweit mindestens 40 Prozent weniger Treibhausgase als im Jahr 1990 auszustoßen. Um dieses Ziel zu erreichen werden zahlreiche Projekte gefördert, die zur beschleunigten Stabilisierung der Deponien beitragen. Im „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ heißt es, dass durch eine Deponiebelüftung die Kohlenstoffverbindungen im Abfall mit Hilfe von Sauerstoff nicht mehr zu Methan sondern zu Kohlendioxid oxidiert werden und sich so eine beträchtliche Menge Methanemissionen vermeiden lassen.

Mit der Frage, ob die In-situ-Stabilisierung auch auf der Zentraldeponie Lüneburg durchgeführt werden kann hat sich die Firma IFAS auseinandergesetzt und eine Potenzialanalyse erstellt. Es wurden Erkundungsbohrungen auf der Deponie durchgeführt, die zu Gasmesspegeln ausgebaut wurden. Abfallfeststoffproben wurden analysiert und Absaug- und Belüftungsversuche durchgeführt, mit dem Ergebnis, dass auch auf der Zentraldeponie Lüneburg eine In-situ-Stabilisierung zu einem späteren Zeitpunkt möglich ist. Methanemissionen, die in der stillgelegten Deponie entstünden, würden sich so weitestgehend einsparen lassen. Einer Realisierung müssen allerdings detaillierte Planungen vorausgehen.

Herzlicher Dank  geht an die Firma IFAS, die die Potenzialanalyse durchgeführt hat und die Bilder der Baumaßnahmen zur Verfügung gestellt hat.

Weitere Informationen zum Thema Nationaler Klimaschutz finden Sie auf:

http://www.klimaschutz.de/
https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen
http://www.ifas-hamburg.de/
 

zurück

GFA Lüneburg

Adendorfer Weg 7
21357 Bardowick
Tel.: 04131 / 92 32-0
Fax: 04131 / 92 32-99

Verwaltung
Mo-Do: 8.00 - 16.00 Uhr
Fr: 8.00 - 13.00 Uhr

Deponie
Mo-Fr: 7.00 - 16.30 Uhr
Sa: 8.00 - 13.00 Uhr

Containerbestellung
Tel.: 04131 / 92 32-56

GFA Service Center

Behälterbestellung & Gebühren
Wandfärberstraße 14
21335 Lüneburg

Mo/Di: 8.00 - 16.00 Uhr
Mi: 8.00 - 13.00 Uhr
Do: 8.00 - 18.00 Uhr
Fr: 8.00 - 12.00 Uhr

Tel.: 04131 / 92 32-32