Organisation

Eingangskontrolle
Alle Abfälle werden bei ihrer Anlieferung an die GfA verwogen, ihre Daten nach Art und Herkunft erfasst sowie gesichert.
Gleichzeitig kontrollieren die GfA-Mitarbeiter, ob die Anlieferung der Abfallstoffe gesetzlich zulässig ist: Für jede Deponie gibt es einen sogenannten „Positivkatalog“, in dem ausschließlich diejenigen Abfälle aufgeführt sind, die auf dieser Deponie abgelagert werden dürfen.
Zentraldeponie
Die Deponie umfasst eine Fläche von ungefähr 25 Hektar.
Bevor die Abfälle abgelagert werden können, ist die Deponiebasis zum Erdreich und Grundwasser hin abzudichten. Dazu wird in der Fläche zuunterst eine drei Meter mächtige technische Barriere und darüber eine spezielle Kombination von verdichteten Lehmschichten und miteinander verschweißten Kunststoffbahnen eingebaut ("kombinierte Basisabdichtung").
Danach wird eine Drainageschicht aus Kies aufgebracht, in der Rohre für das aus dem Müllkörper tretende Sickerwasser liegen. Das Sickerwasser wird zur Reinigung in die betriebseigene Kläranlage geleitet.
Erst nach diesen vorbereitenden Baumaßnahmen wird der Abfall eingebaut.
Die Deponie umfasst eine Fläche von ungefähr 25 Hektar.
Bevor die Abfälle abgelagert werden können, ist die Deponiebasis zum Erdreich und Grundwasser hin abzudichten. Dazu wird in der Fläche zuunterst eine drei Meter mächtige technische Barriere und darüber eine spezielle Kombination von verdichteten Lehmschichten und miteinander verschweißten Kunststoffbahnen eingebaut ("kombinierte Basisabdichtung").
Danach wird eine Drainageschicht aus Kies aufgebracht, in der Rohre für das aus dem Müllkörper tretende Sickerwasser liegen. Das Sickerwasser wird zur Reinigung in die betriebseigene Kläranlage geleitet.
Erst nach diesen vorbereitenden Baumaßnahmen wird der Abfall eingebaut.

MBV - Mechanisch-Biologische Vorbehandlung
Ein großer Teil der angelieferten Abfälle wird vorbehandelt und durchläuft vor der Deponierung unsere MBV. In dieser Anlage werden sowohl Volumen als auch Emissionen der abzulagernden Abfälle stark verringert: Das Abfallvolumen wird um die Hälfte, Deponiegas- und Sickerwasserbildung auf ein Minimum reduziert.Weitere Informationen.

Kompostierung und Altholzplatz
Sämtliche Abfälle aus der Grün- und Bioabfall-Sammlung werden kompostiert.
Etwa 12.000 Tonnen Grünabfälle fallen pro Jahr an. Sie werden zerkleinert und zu Tafelmieten aufgeschichtet. Nach abgeschlossener Rotte wird das fertige Material abgesiebt und als qualitätsgeprüfter Lüneland-Kompost verkauft.
Der Bioabfall aus den Biotonnen (circa 9.500 Tonnen im Jahr) durchläuft den selben Prozess im vollständig eingehausten Kompostwerk. Die Lüneland-Produkte der GfA unterliegen ständigen Güte- und Qualitätskontrollen der Bundesgütegemeinschaft Kompost e.V. (BGK) und tragen bereits im zwölften. Jahr das RAL-Gütezeichen.

Problemstoffentsorgung
Problemstoffe (z.B. Batterien, Leuchtstoffröhren, Säuren, Lack- oder Farbreste) können wegen ihrer möglichen Umweltgefährdung weder mit dem Hausmüll abgelagert noch vorbehandelt und in den Naturkreislauf zurückgeführt werden.
Die GfA hat deshalb schon Ende der 80-er Jahre eine stationäre Problemstoff - Sammelstelle mit angeschlossenem Zwischenlager errichtet, so das Bürger und Gewerbebetriebe dort ihre Problemabfälle zur geregelten Entsorgung abgeben können. Der Sammelstelle ist ein Labor angegliedert, in dem Kontrollanalysen und die Eigenüberwachung unseres Sickerwasser durchgeführt werden.
BHKW - Blockheizkraftwerk
Bei der Zersetzung des abgelagerten Abfalls entsteht Deponiegas, dessen Bestandteile in freier Atmosphäre stark zum globalen Treibhauseffekt beitragen. Deshalb wird versucht, möglichst viel Deponiegas mit Hilfe von Unterdruckleitungen im Müllkörper zu erfassen.
Aus dem Deponiegas wird im BHKW Strom hergestellt, der an das regionale Stromversorgungsunternehmen verkauft wird.

Sickerwasser-Kläranlage
Abhängig von der Witterung fallen jährlich bis zu 55.000 Kubikmeter Sickerwasser an, die in den in der Basisabdichtung eingebauten Drainagerohren gefasst und in die betriebseigene Sickerwasser-Kläranlage geleitet werden. Dort wird das Wasser mit Hilfe von Bakterien biologisch gereinigt, durchläuft spezielle Filteraggregate und kann nach Durchlaufen der Kläranlage in die Ilmenau geleitet werden.

Kleinanlieferbereich
Hier ist die Abladestelle für Privatanlieferer, Kunden mit geringen Mengen und solchen Kunden die nur Wert- bzw. Problemstoffe haben. Der Anlieferer bekommt hier alle seine Abfälle fraktionssortiert entsorgt. Er findet hier die Problemstoffhalle (für Sonderabfall), die Wertstoffhalle (z.b. für Elektroschrott, Styropor, Korken, Druckerpatrone, usw.), Container für die restlichen Fraktionen (z.b. Papier, Altmetall, Holz, Restabfall, Fensterglas, usw.) und immer einen GfA-Mitarbeiter der mit Rat und Tat zur Seite steht.

